L-Küche

Die L-Küche ist die am weitesten verbreitete Küchenform in deutschen Wohnungen. Zwei Schrankzeilen treffen im rechten Winkel aufeinander und nutzen damit eine Ecke, die sonst leer bliebe. Diese Anordnung passt in kleine Räume ebenso wie in große Räume. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie eine L-Küche aufgebaut ist, wo ihre Stärken liegen und worauf Sie bei der Planung achten sollten.

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Aufbau der L-Form

Zwei Zeilen unterschiedlicher Länge bilden das L. Die längere Seite nimmt in der Regel die Arbeitsfläche mit Kochfeld auf, die kürzere die Spüle und den Geschirrspüler. Der Winkel selbst ist der entscheidende Punkt der Planung, weil dort zwei Schrankreihen aufeinandertreffen. Ein Eckschrank mit Drehbeschlag oder ein ausziehbarer Eckauszug macht diesen Platz nutzbar. Ohne passende Ausstattung bleibt der hinterste Teil der Ecke schwer erreichbar und verschenkt Stauraum.

Kurze Wege beim Kochen

Der große Vorteil der L-Form liegt in den Abständen. Spüle, Kochfeld und Kühlschrank lassen sich als Dreieck anordnen, dessen Seiten zusammen selten mehr als sechs Meter ergeben. Sie drehen sich beim Arbeiten, statt zu laufen. Vorbereiten, Kochen und Spülen greifen dadurch ineinander, ohne dass Sie den Raum durchqueren müssen. Zwischen Spüle und Kochfeld sollten mindestens 60 Zentimeter Arbeitsfläche bleiben, besser 90 Zentimeter, damit Sie ausreichend Ablage zum Schneiden und Anrichten haben.

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Stauraum und Hochschränke

Die L-Küche nimmt viel Stauraum auf, ohne den Raum zu überfrachten. Unterschränke mit tiefen Auszügen fassen Töpfe und Vorräte, Oberschränke oder ein offenes Regal ergänzen die Zeile. Eine Reihe Hochschränke lässt sich am Ende der längeren Seite anschließen. Kühlschrank, Backofen und Vorräte finden dort Platz. Ein Backofen in Griffhöhe erspart Ihnen das Bücken und erleichtert das Herausnehmen heißer Bleche. Eine Nische zwischen zwei Hochschränken nimmt kleine Geräte wie Kaffeemaschine oder Toaster auf und hält die Arbeitsplatte frei.

Arbeitshöhe und Licht

Die Höhe der Arbeitsplatte richtet sich nach Ihrer Körpergröße. Ein Abstand von rund 15 Zentimetern zwischen angewinkeltem Ellenbogen und Plattenoberkante gilt als Anhaltspunkt. Bei zwei Personen mit deutlich unterschiedlicher Größe lässt sich die Zeile in zwei Höhen teilen, etwa mit einer abgesenkten Fläche am Kochfeld. Das Licht verdient dieselbe Aufmerksamkeit. Eine Deckenleuchte allein reicht selten aus, weil Sie im eigenen Schatten arbeiten. Unterbauleuchten an den Oberschränken beleuchten die Arbeitsfläche direkt und machen das Schneiden sicherer. Zusätzliches Licht lohnt sich in der Ecke, da dieser Teil der Zeile am weitesten von der Raummitte entfernt liegt und schnell dunkel wirkt.

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Die offene Seite gestalten

Die L-Form lässt anders als eine U-Küche eine Raumseite frei. Diese Fläche können Sie sehr unterschiedlich nutzen. Ein Esstisch findet dort Platz, ebenso eine schmale Bank oder eine Theke, die an das kurze Ende der Zeile anschließt. In größeren Räumen ergänzen viele Küchenkäufer die L-Form später um eine Insel und erhalten damit zusätzliche Arbeitsfläche in der Mitte. Die offene Seite verbindet die Küche zugleich mit dem Wohnbereich, sodass Sie beim Kochen im Gespräch bleiben.

Grenzen der L-Küche

In sehr kleinen Räumen wird die kürzere Zeile schnell zu kurz. Bei weniger als zwei Metern reicht die Fläche kaum für Spüle und Geschirrspüler nebeneinander. In diesem Fall führt eine einzeilige Küche oft zum besseren Ergebnis. Das andere Extrem sind sehr große Räume. Zu lange Zeilen vergrößern die Wege und machen den Ablauf beim Kochen umständlich. Eine Insel oder ein Mittelblock verkürzt die Strecken wieder. Auch Fenster und Türen setzen Grenzen, weil ein Oberschrank neben einem Fenster selten gut aussieht und eine Tür in der Ecke die Planung des Eckschranks einschränkt. Ein weiterer Punkt ist die Position der Anschlüsse. Wasser und Abfluss liegen meist fest an einer Wand, sodass die Spüle in vielen Wohnungen kaum frei wählbar ist. Ein Versetzen ist möglich, verursacht aber zusätzliche Arbeiten am Bodenaufbau und sollte bereits früh mit Ihrem Installateur abgestimmt werden.

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Ihre L-Küche mit Stöss Möbel planen

Der Erfolg einer L-Küche entscheidet sich oft an wenigen Zentimetern. Wir messen Ihren Raum auf, erfassen Anschlüsse, Fensterbrüstungen und Heizkörper und stellen Ihnen die Planung am Bildschirm dar. Dabei sprechen wir die Punkte an, die später zählen: die Ausstattung der Ecke, die Höhe der Arbeitsplatte und die Aufteilung der Auszüge. In unserer Ausstellung in Blomberg können Sie Fronten, Arbeitsplatten und Griffe nebeneinander vergleichen und ausprobieren, wie sich ein Auszug öffnen lässt. Stöss Möbel begleitet Sie von der ersten Skizze bis zum fertigen Aufbau. Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin bei uns.

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